12.11.2025

Dorfmoderation in Monsheim startet mit Auftaktveranstaltung

MONSHEIM – Im Rahmen der Dorfmoderation sind die Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mitgestaltung der zukünftigen Entwicklung ihrer Heimatgemeinde eingeladen. Nach der bereits durchgeführten Haushaltsbefragung, fiel mit der Auftaktveranstaltung in der Alten Güterhalle nun der offizielle Startschuss. Ziel des Abends war es, in den Prozess der Dorfmoderation und die geplante Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts einzusteigen und erste Ideen zu erarbeiten.

Im Mittelpunkt stand die Vorstellung der ersten Ergebnisse der Haushaltsbefragung durch Dipl.-Ing. Timo Stutzenberger und Julia Biwer vom Büro 3BPlan aus Laumersheim, die den Auftrag zur Durchführung der Moderation und der Fortschreibung des Konzeptes erhalten haben. In einer offenen Diskussion wurden die Stärken und Schwächen des Ortes thematisiert, die von der Bevölkerung wahrgenommen werden. Viele der Anwesenden zeigten sich positiv über bereits vorhandene Entwicklungen und Elemente des Dorflebens, gleichzeitig wiesen sie auf Bereiche hin, in denen es noch Verbesserungsbedarf gibt. Die Anregungen reichten von städtebaulichen Anliegen über ökologische Fragen bis hin zu sozialen und kulturellen Themen und der Verkehrsinfrastruktur.

Im Anschluss wurden verschiedene Ideen auf einem großen Luftbild des Ortes besprochen. Hierbei zeigte sich deutlich, wie sehr die Bürgerinnen und Bürger motiviert sind, aktiv zur Verbesserung ihres Heimatortes beizutragen.

Ein zentrales Ergebnis des Abends war die Entscheidung, thematische Kleingruppen zu den verschiedenen Themenbereichen zu bilden. Diese Arbeitsgruppen sollen sich in den kommenden Monaten mehrmals treffen, um die erarbeiteten Ideen weiter zu konkretisieren und Lösungsansätze für die einzelnen Herausforderungen zu entwickeln. Das Moderationsteam um Timo Stutzenberger wird die Gruppen fachlich begleiten.

Die Ergebnisse dieses Prozesses werden in die Fortführung des Dorferneuerungskonzepts einfließen, das bis Herbst 2026 abgeschlossen sein soll. Ziel ist es, ein zukunftsfähiges Konzept zu schaffen, das nicht nur den sozialen und kulturellen Bedürfnissen gerecht wird, sondern auch ökologische und städtebauliche Anforderungen berücksichtigt.

Für die Bürgerinnen und Bürger eröffnet dieser Prozess auch direkte Vorteile: Private Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen können über die Dorferneuerung mit bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt werden.

„Der Austausch war äußerst konstruktiv, und es war ermutigend zu sehen, wie engagiert die Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben. Wir freuen uns auf den weiteren Prozess und sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit der Bevölkerung die richtigen Maßnahmen für eine positive Zukunft unserer Gemeinde entwickeln werden“, so Ortsbürgermeister Kevin Zakostelny.

Die Gemeinde Monsheim freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihren Bürgerinnen und Bürgern und blickt optimistisch auf die kommenden Monate, in denen die verschiedenen Arbeitsgruppen ihre Ideen weiter konkretisieren werden. Weitere Informationen und Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

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